Politischer Referent und BA Politikwissenschaft

DGB Jugend

Universität Hamburg

Über mich

Als politischer Referent der DGB Jugend beschäftige ich mich mit den Schwerpunkten Internationales und Arbeitsmarktpolitik. Außerdem studiere ich derzeit den Master Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und fokussiere mich dort auf neue Möglichkeiten der Political Data Science.

Diese Themen mögen zunächst wenig Verküpfungspunkte aufweisen, sie sind aber vor allem durch mein Interesse an Partizipation und Inklusion verbunden: Wie können marginalisierte Gruppen eine stärkere Inklusion in der Gesellschaft erfahren und wie kann Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Klassismus bekämpft werden? Diesen Themen widme ich mich nicht nur wissenschaftlich, sondern auch aktivistisch.

Interessen

  • Interessensvertretung und Partizipation
  • Forschung zu Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien
  • Political Data Science

Bildung

  • MA Politikwissenschaft, laufend

    Universität Hamburg

  • BA Politikwissenschaft, 2017

    Universität Hamburg

  • Stipendium, 2013

    Hans-Böckler-Stiftung

Erfahrung

 
 
 
 
 

Politischer Referent

DGB Bundesvorstand

Sep 2018 – Aktuell Berlin

Internationale und europäische Jugendarbeit sowie Arbeitsmarktpolitik Verantwortungen:

  • Internationaler Austausch mit Institutionen und Organisationen
  • Interessenvertretung in inter- und supranationalen Gremien
  • Analysen zum Arbeitsmarkt insbesondere junger Menschen (Praktika, kurzfristige Beschäftigung)
 
 
 
 
 

MA Politikwissenschaft

Universität Hamburg

Oct 2017 – Aktuell Hamburg

Masterstudium der Politikwissenschaft, Schwerpunkt Vergleichende und Regionalstudien

Studienfokus auf:

  • Vergleichende Politikwissenschaft
  • Political Data Science
  • Political Communication
 
 
 
 
 

BA Politikwissenschaft

Universität Hamburg

Oct 2013 – Sep 2017 Hamburg

Abschlussarbeit: “Verschwörungstheorien und Soziale Netzwerke: Gegenöffentlichkeit 2.0?" mit Andreas Hartkamp

Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung

 
 
 
 
 

Chemielaborant und Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung

Roche Diagnostics GmbH

Sep 2005 – Sep 2013 Penzberg

Beiträge

Rechte Wutwelt: Emojis in den Facebookkommentaren deutscher Parteien

In einer Untersuchung der Facebookreactions auf Beiträge deutscher Parteien konnte ich bereits zeigen, dass auf AfD-Meldungen vor allem mit der Reaktion “Wut” reagiert wurde. Dies bedingt sich auch dadurch, dass die AfD vor allem Beiträge veröffentlicht, welche diese Emotion schüren soll – Wut wirkt auf sozialen Netzwerken wie ein Brandbeschleuniger. Auf Facebook existiert ein "Empörungswettbewerb" (danke an Ingrid Brodnig für diesen herrlich passenden Begriff) – wer die Nutzer dazu bringt, sich aufzuregen, wird mit größerer Aufmerksamkeit bedacht . Und diesen Wettbewerb gewinnt derzeit die AfD; im Vergleich zu den anderen deutschen Parteien schafft sie es derzeit auf die höchste Anzahl an Fans und verbucht auch die meisten Kommentare unter Artikel. Über 330.000 Profile haben den Facebookauftritt der rechtspopulistischen Partei mit einem “Gefällt mir” markiert, im vergangenen Jahr kommentierten 97.358 Nutzer über 600.000 mal die Beiträge der Partei, weit mehr als bei anderen Parteien.

In den Medien

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Die digitale Infektion

Beim Messengerdienst Telegram vernetzen sich Corona-Kritiker. Aber Verschwörer und Rechtsradikale nutzen die Pandemie für ihre Zwecke – wie am Wochenende in Berlin. Die Geschichte einer Radikalisierung.

Radikalisierung durch Messengerplattform “Telegram”

Telegram ist eine der wichtigsten Plattformen für die sogenannten Corona-Rebellen und andere Gruppen, welche hinter den Maßnahmen zur Coronaeindämmung eine vermeintliche Verschwörung sehen.

Anonymous gegen Corona-Verschwörer

Die Internetaktivisten von Anonymous gehen gegen Verschwörungserzähler vor. Eines ihrer Ziele: Attila Hildmann. Vier Anons berichten über ihre Gründe und die “Operation Alufolie”.

de:hate Podcast - Dark Social

Telegram ist zu einer der wichtigsten Plattformen von Rechtsextremen und Verschwörungsideolog*innen geworden.

Warum Telegram so attraktiv für Extremisten ist

Im Gespräch mit Ute Welty von Deutschlandfunk Kultur. Seit Facebook und Youtube gegen Falschmeldungen vorgehen, ist die Nutzung von Telegram enorm gewachsen. Der Messenger-Dienst ziehe viele Verschwörungsideologen an – „ein Raum, wo kaum etwas gelöscht wird“.

Das Telegram-Prinzip

Wenige Projekte profitieren so vom Unbehagen an digitaler Überwachung wie die Chat-App. Telegram gilt als subversive Variante von Whatsapp und zieht auch Corona-Verschwörungsgläubige an.

Wie Telegram zur gefährlichen Propaganda-Plattform wurde

Verschwörungstheoretiker erhalten in Zeiten des Coronavirus Zulauf. Vor allem auf einer Plattform florieren Gerüchte, Fehlinformationen und Propaganda-Botschaften: Telegram. Experten beobachten den Trend schon länger und warnen vor gesellschaftlichen Folgen.

Wut unterm Aluhut

SPIEGEL TV-Reportage zur Verbreitung von kruden Verschwörungserzählungen.

Corona & Extremisten II “Widerstand gegen die neue Weltordnung”

Mit der Corona-Pandemie verbreiten sich Fakes, Verschwörungsmythen und Desinformationen. Die Faktenfuchs-Recherche - wie Rechte und Verschwörungstheoretiker versuchen, von der Krise zu profitieren. Teil 2 - Verschwörungen und “Alternative Medien”.

Was Verschwörungstheoretiker liken

Wie sich die Verschwörungstheoretiker auf Facebook gegenseitig befeuern und worauf sie besonders abfahren, das hat Josef Holnburger untersucht.

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